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Biomasse aus Feuchtgebieten mit großem Potenzial

Erste internationale Konferenz „Reed as a Renewable Resource“ in Greifswald führte „Röhricht-Pioniere“ aus der ganzen Welt zusammen.

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Mit ihrer internationalen Konferenz zur Nutzung von Feuchtgebietspflanzen vom 14.-16. Februar 2013 hat die Greifswalder Moorforschung an Universität, Duene-Institut und Succow-Stiftung den Nerv von 170 Experten aus der ganzen Welt getroffen. Als enthusiastisch bezeichneten viele Teilnehmer die Atmosphäre der Veranstaltung unter dem Titel „Reed as a Renewable Resource“. Diese hatte erstmals vielfältige Aspekte der Nutzung von Feuchtgebietspflanzen gebündelt und Wissenschaftler wie Praktiker aus der ganzen Welt zusammengeführt - vom Baltikum bis Bangladesh, von Kanada bis China.

Das große Potenzial von Röhrichten, Biomasse als Rohstoff für Energie und Wärme, als Baustoff oder als Futter zu liefern, ist weltweit erkannt. Neben der Produktion von nachwachsenden Rohstoffen haben genutzte Feuchtgebiete wie z. B. wiedervernässte Moore eine wichtige Bedeutung für den Erhalt und die Wiederherstellung von Lebensräumen bedrohter Arten, für die Minderung von Treibhausgasemissionen und für die Reduzierung von Stoffausträgen durch Schaffung von Retentionsräumen.

Die „Röhricht-Pioniere“ wollen nun ihre Interessen vernetzt vertreten und Politik, Verwaltungen, Landwirtschaft aber auch Industrie über die positiven Begleiteffekte bei Revitalisierung von Feuchtgebieten und über die Potentiale einer anschließenden Biomassegewinnung zu informieren.

Autoren:
Christian Schröder und Jan Felix Köbbing – Institut für Botanik und Landschaftsökologie, Universität Greifswald;
Dr. Wendelin Wichtmann – Michael Succow Stiftung, Greifswald









Datum:   07. Mai 2013