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Sicherung der Welternährung bei knappen Ressourcen

Im Rahmen eines Symposiums stellte die Edmund Rehwinkel-Stiftung der Landwirtschaftlichen Rentenbank am 15. Mai in Berlin die Ergebnisse der von ihr geförderten Studien zum Thema „Sicherung der Welternährung bei knappen Ressourcen“ vor.

Die in Band 29 der „Schriftenreihe der Rentenbank“ veröffentlichten Ergebnisse zeigen unter anderem, wie wichtig globales wirtschaftliches und vor allem landwirtschaftliches Wachstum für die Verbesserung der Ernährungssituation in der Welt sind. Berechnungen zufolge dürfte die globale Nahrungsmittelproduktion zwischen 2004 und 2020 rechnerisch um etwa 2,1 % pro Jahr ansteigen. Allerdings sind die Produktionskapazitäten und die natürlichen Ressourcen weltweit unterschiedlich verteilt. Nicht zuletzt deshalb bestehen in einigen Regionen zumindest temporäre Lücken zwischen Nahrungsmittelangebot und -nachfrage. „Ein ganz wesentlicher Faktor für die Sicherung der Welternährung ist der internationale Handel“, sagte Dr. Horst Reinhardt, Vorstandsvorsitzender der Edmund Rehwinkel-Stiftung und Sprecher des Vorstands der Rentenbank. Er ermögliche es, die Nahrungsmittel aus Regionen mit reicher Produktion in solche mit geringem Angebot fließen zu lassen, so Dr. Reinhardt weiter. Darüber hinaus gebe es interessante regionale produktionstechnische Ansätze, die geeignet seien, die Nahrungsmittelversorgung der Bevölkerung zu verbessern.

Folgende Themen als Ergebnisse wissenschaftlicher Studien werden im vorgelegten Band 29 der Schriftenreihe der Rentenbank behandelt

  • Welternährung 2020: Steigerung der globalen Nahrungsmittelproduktion
  • Welchen Beitrag kann der internationale Handel zur Sicherung der Welternährung leisten?
  • Ressourceneffienz der Rindfleischerzeung in verschiedenen Ländern
  • Auswirkungen eines verminderten Konsums von tierischen Produkten
  • Ökologische Landwirtschaft als Baustein zur Sicherung der Welternährung

Diese Studien wurden von Professorin Brockmeier und ihren Mitarbeitern von der Universität Hohenheim, Professor Abdulai und Jan Dithmer von der Universität Kiel, Professor Grethe von der Universität Hohenheim und seinen Kollegen, Professor von Cramon-Taubadel von der Universität Göttingen und seinem Team sowie Professor Fock und Professor Fuchs von der Hochschule Neubrandenburg erstellt.

Interessierte erhalten den Band 29 der „Schriftenreihe der Rentenbank“ kostenlos (Tel. 069 2107-363; Fax -6447; www.rentenbank.de).

(Quelle: Presseinformation der Rentenbank vom 15. Mai 2013)

 

 

 









Datum:   21. Mai 2013