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Start der Winterschulungen Pflanzenschutz am 15. Januar in Rom (MV)

Die Abteilung Pflanzenschutz des Landesamtes für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) bietet auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Möglichkeiten zur fachlichen Weiterbildung an.

Der aktuelle Stand bzw. die Neuerungen des Pflanzenschutzrechts sowie deren Auswirkungen auf die Praxis sind bestimmende Inhalte der Winterschulungen. Dabei wird die Einführung des Sachkundeausweises Pflanzenschutz als eine grundlegende Neuregelung in diesem Jahr eine zentrale Rolle spielen. Zudem werden konkrete Hinweise vermittelt zum Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in den wichtigen Kulturen.

Hier auf der LMS-Homepage unter Termine und natürlich auf der Internetseiteseite des LALLF können sich Interessierte über alle Schulungszeiten- und orte in Mecklenburg-Vorpommern informieren. Insgesamt werden bis zum 27. Februar 14 Termine in ganz MV angeboten.

Jahrestagung Pflanzenschutz
Darüber hinaus organisiert das LALLF einmal im Jahr die Jahrestagung Pflanzenschutz - für zahlreiche Landwirte inzwischen ein Muss. Übergreifend wird hier noch einmal Bilanz über aktuelle Themen der jeweils zurückliegenden zwölf Monate gezogen - so auch auf der Tagung 2013, die im Dezember in Rostock stattfand.

Grundlegend wurde dort eingeschätzt, dass 2013 gravierende Pflanzenschutzprobleme nicht auftraten und durchweg gute Erträge erzielt worden seien. Hauptaufgabe der Landwirtschaft sei die Ernährungssicherung, unterstrich Dr. Martin Piehl, Hauptgeschäftsführer des Bauernverbandes MV, in seinem Referat.

Dennoch machte die Tagung auch in aller Deutlichkeit klar, welchen gesellschaftlichen und politischen Erwartungen die Landwirtschaft heuzutage gerecht werden muss. Professor Frerk Feldhusen, Direktor des Landesamtes, wies darauf hin, dass es zunehmend auch die öffentliche Sicht auf Landwirtschaft und Pflanzenschutz sei, die sich zu einem Brennpunkt entwickeln würde. In diesem Zusammenhang führte Dr. Joachim Vietinghoff, Abteilungsleiter Pflanzenschutzdienst, die Debatte um die Anwendung von Glyphosat an: Gesellschaftlicher Druck, nicht die toxikologischen Eigenschaften des Wirkstoffs hätte dazu geführt, dass Glyphosat in der Diskussion um ein mögliches Anwendungsverbot stehe.

Ein weiterer Tagungsschwerpunkt widmete sich aktuellen Ergebnissen der Lebensmittelmitteluntersuchungen des LALLF. Cornelia Trapp, Abteilungsleiterin Lebensmittel- und Futtermitteluntersuchungen, entkräftete die Befürchtungen der Verbraucher, Umweltkontaminationen würden zu Risiken bei der Ernährung führen: Im Vergleich zu anderen Beanstandungen sei der Anteil an Proben, bei denen Höchstmengenüberschreitungen von Pflanzenschutzmitteln festgestellt wurden, mit durchschnittlich 2 bis 3% nur sehr gering.

(Quelle: Meldung des LALLF vom 13.01.2014)









Datum:   14. Januar 2014