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218 meldepflichtige Mühlen vermahlen in Deutschland Getreide

Jede Woche präsentiert das BMEL interessante Zahlen zu den Themen Ernährung und Landwirtschaft.

Im vergangenen Wirtschaftsjahr (2012/2013) wurden in 218 meldpflichtigen Mühlen insgesamt rund 8,45 Millionen Tonnen Getreide vermahlen.

Zum Vergleich: Für ein Kilogramm Brot werden je nach Sorte zwischen 500 und 800 g Mehl benötigt. Der Großteil der Getreidemenge entfällt auf die Brotgetreidearten Weichweizen (7,2 Mio. t) und Roggen (0,8 Mio. t), gefolgt von Hartweizen (0,4 Mio. t). Neben Weizen und Roggen wurden im Wirtschaftsjahr 2012/2013 außerdem insgesamt 151 000 Tonnen Mais, Gerste, Hafer, Reis, Sorghum und Hirse in Mühlen vermahlen. Die meisten Mühlen sind in Bayern und Baden-Württemberg angesiedelt.

In der Wertschöpfungskette der Nahrungsmittelproduktion haben Mühlen eine besondere Verantwortung für die Sicherheit der Lebensmittel. Die unterschiedlichen Mehlsorten und andere Mehlerzeugnisse wie Grieß oder Schrot sind Grundlage für zahlreiche verarbeitete Lebensmittel. In Getreide sind viele wertvolle Mineralstoffe und Spurenelemente enthalten, unter anderem Kalium, Eisen, Magnesium und Zink.

Aktuelle Veröffentlichung zur Mühlenstruktur unter: www.bmel-statistik.de.
Quellen: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), Verband Deutscher Mühlen

(Presseinformation des BMEL vom 25. Februar 2014)









Datum:   03. März 2014