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Anträge "Milchsonderbeihilfe" bis 16. Januar 2017 stellen!

Noch bis zum 16. Januar können Milcherzeuger eine Sonderbeihilfe bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) beantragen.
Die Anträge sind im ersten Schritt elektronisch über HI-Tier sowie anschließend schriftlich bei der BLE einzureichen.
Schon seit dem 30. Dezember 2016, können Milcherzeuger (bis zum 16. Januar 2017) die Sonderbeihilfe von mindestens 0,36 Cent pro Kilogramm Milch beantragen.
Die Sonderbeihilfe gilt für die Milchmenge, die sie im Zeitraum 01. Dezember 2015 bis 30. November 2016 angeliefert haben. Bedingung für die Sonderbeihilfe ist, dass sie im Beibehaltungszeitraum Februar, März, April 2017 insgesamt nicht mehr Milch anliefern, als im Bezugszeitraum Februar, März, April 2016.

"Für die Antragstellung ist zunächst das auf der Internetseite des Herkunftssicherungs- und Informationssystems für Tiere (www.hi-tier.de) hinterlegte Online-Formular vollständig auszufüllen. Hierin hat der Antragsteller u. a. anzugeben, wie viel Kuhmilch er im Bezugszeitraum (1. Februar bis 30. April 2016) an Erstankäufer geliefert hat, sowie sich zu verpflichten, im Beibehaltungszeitraum (1. Februar bis 30. April 2017) nicht mehr Kuhmilch an Erstankäufer zu liefern als im Bezugszeitraum. Zudem hat er die im gesamten Zeitraum vom 1. Dezember 2015 bis 30. November 2016 an Erstankäufer gelieferte Kuhmilchmenge anzugeben. Des Weiteren besteht die Möglichkeit auf dem Antragsformular durch Ankreuzen des entsprechenden Feldes die Zahlung eines Vorschusses zu beantragen. Nachdem der Antrag vollständig ausgefüllt wurde, ist dieser zunächst auf elektronischem Wege zu übermitteln. Anschließend ist das Antragsformular auszudrucken, zu unterschreiben und mit den folgenden Anlagen nochmal auf dem Postweg zu übersenden:

  • Kopien der Abrechnungsbelege aller Erstankäufer der Rohmilch über die durch den Antragsteller gelieferte Rohmilch (Milchgeldabrechnungen), durch die die gesamte Liefermenge Rohmilch im Zeitraum vom 1. Dezember 2015 bis 30. November 2016 belegt ist, oder alternativ entsprechende Bestätigungen der jeweiligen Erstankäufer der Rohmilch über die Liefermengen,
  • für den Fall, dass der Antragsteller den Betrieb oder einen Teil des Betriebes erst nach dem 1. Dezember 2015 durch Vererbung oder vorweggenommene Erbfolge erhalten hat oder sich der Name oder die Rechtsform des Betriebes geändert hat, geeignete Nachweise für die Übereinstimmung des Betriebes mit demjenigen, auf dessen Namen die o. a. Milchgeldabrechnungen bzw. alternativen Bestätigungen ausgestellt sind.
  • Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung kann weitere Angaben und Nachweise anfordern, soweit dies für die Entscheidung über den Antrag erforderlich ist.
Alle Unterlagen sind in deutscher Sprache vorzulegen. Unterbleibt die Übersendung des unterschriebenen Antragsformulars mit den o. g. Anlagen auf dem Postweg, liegt kein formgültiger Antrag vor. Dies gilt auch für nach dem Absenden vorgenommene Änderungen oder Rücknahmen des Antrages. Diese werden erst dann wirksam, wenn sie in unterschriebener Form bei der Budesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung vorliegen." (Merkblatt über eine unionsrechtliche Anpassungsbeihilfe für Milcherzeuger gemäß der Delegierten Verordnung (EU) der Kommission Nr. 2016/1613 vom 08.09.2016 und der Verordnung zur Durchführung einer Sonderbeihilfe im Milchbereich (Milchsonderbeihilfeverordnung – MilchSonBeihV) vom 27.12.2016)

Merkblatt_Milchsonderbeihilfe Download [Merkblatt_Milchsonderbeihilfe/ 404 kB]







Datum:   12. Januar 2017